Mysore Summer Special (+ Video) in Wiesbaden

Beim Mysore Summer Special waren insgesamt 18 begeisterte Yogis mit dabei, die zwischen 6 und 9 Uhr den Tag mit uns begonnen haben. Wir freuen uns immer noch über jeden, der kam und den Enthusiasmus, den jeder Einzelne mitgebracht hat. Einige kamen für eine oder zwei Wochen, andere für alle 5 Wochen, jeder mit einer anderen Praxis und anderen Themen, an denen er gearbeitet hat.

 

Besonders gefreut haben wir uns über die neuen Yogis, die bisher kein Yoga geübt hatten und sich direkt auf Ashtanga Yoga im Mysore Style eingelassen haben. Denn dies erfordert immerhin viel mehr Mut, als in eine geführte Yogastunde zu gehen.

 

Bei den heißen Temperaturen haben wir ordentlich geschwitzt und unseren Körper damit gründlich gereinigt, den Geist vorbereitet auf einen ruhigen, fokussierten, aktiven Tag.

 

Boah, ne, so früh aufstehen, und so lang üben, und das auch noch bei der Hitze? Auch noch vor der Arbeit? Ich hab doch total viel zu tun!“

Das sind sicher Gedanken, die vielen beim Lesen des Summer Specials in den Sinn kamen. Bei dem ein oder anderen war es möglicherweise so, dass er morgens nach dem Wecker dachte, „oh nein, heute fühl ich mich total steif und müde“, ist dann aber doch gekommen, um zu schauen was geht. Dazu bedarf es einer gelassenen Einstellung und keiner Kampfposition, sich auf die Matte zu prügeln. Einfach mal ohne Zielvorstellung (d.h. etwas „üben zu müssen“) zu kommen und langsam zu starten, und schauen, wo es einen hinbringt. Und dabei zu beobachten, dass dann vielleicht mehr möglich sein kann als sonst! 

Genau das ist Inhalt eines unserer Lieblingssutren:

abhyasa-vairagya-abhyam tan-nirodhah (YS 1.12)

Es besagt, dass der Zustand des Yoga durch eine Balance zwischen Disziplin und Gleichmut erreicht wird. Und genau das üben wir auch auf der Matte: Einatmung - Ausatmung, Anspannung Entspannung. Wir versuchen, Balance dazwischen zu erreichen, d.h gleichlange Ein- wie Ausatmung, nicht nur anzuspannen, sondern auch loszulassen, nicht nur in Positionen drin zu hängen, sondern darin auch aktiv zu sein,aktive Positionen einnehmen, die Atmung darin aber vertiefen und entspannen.

 

Unser Wecker ging übrigens um 4.40 Uhr, das war auch für uns saufrüh! Haben wir uns danach total gerädert und erschöpft gefühlt? Nein, ganz im Gegenteil. Mit der richtigen Übungspraxis und der Energie der Yogis sind wir ganz frisch und energiegeladen in den Tag gestartet.

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Wir (Maja & Jeannine) haben erstmals zusammen unterrichtet, was für uns eine wunderschöne Erfahrung war, dies zu teilen und uns gegenseitig zu unterstützen. Dabei haben wir viel gelernt, z.B. den Übenden zwar zu beobachten und Ideen zu geben, aber nicht zu überladen, und wie man sich durch einen Mattendschungel schlängelt, ohne die Übenden zu stören. ;-)

 

Wir haben die Zeit sehr genossen, sind immernoch aufgeladen davon und erzählen uns von den tollen Erlebnissen und Menschen, die wir hier getroffen haben.

 

 

Wir freuen uns total über die kleine Ashtanga Community, die entstanden ist, und dass wir Euch zusammen bringen konnten.

 

Wir hoffen, dass es Euch Freude bereitet hat und jeder etwas für seine weitere Praxis mitnehmen konnte.

Als kleine Erinnerung gibt es ganz unten noch ein Video: 3 Stunden in 20 Sekunden!

Ein extra Dank gilt hier den Yogis der ersten Woche für die Einwilligung zur Veröffentlichung des Videos!

 

Namasté

 

Maja & Jeannine

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Karin Laux (Freitag, 24 August 2018 13:50)

    Ahhhha , ach so geht Ashtanga yoga! Chapeau , meine allergrößte Hochachtung ; )