Ashtanga Yoga Innovation – AYI®

AYInnovation ist eine vom Sportmediziner und Yogalehrer Dr. Ronald Steiner begründetet Methode, die traditionelles Ashtanga Yoga und moderne Wissenschaft sowie bewegungsphysiologische Erkenntnisse zusammenführt. Warum? Damit Ashtanga Yoga jedem zugänglich gemacht wird. Damit wird eine maßgeschneiderte, sehr persönliche Yogapraxis möglich - von therapeutisch-präventiv bis hin zu sportlich-akrobatisch. Der therapeutische Nutzen steht dabei immer im Vordergrund. Bei spezifischen körperlichen oder psychischen Themen kombiniert die AYI® Methode effektive therapeutische Sequenzen mit der ganzheitlich heilenden Wirkung der Yogaübungspraxis.

Kraftvoll und fließend baut AYInnovation® auf dem von Sri K. Pattabhi Jois geformten Ashtanga Yoga auf. Hier erfahren die traditionelle Übungsfolge und der Rhythmus der Bewegungen eine neue Präzision. 

(Quelle: Dr. Ronald Steiner)

 

Warum wir AYInnovation unterrichten:

 

Jeannine:

Ich sehe die AYI Methode als perfekte Ergänzung zum traditionellen Übungssystem. Die Grundelemente des Ashtanga Yoga bleiben unverändert (Serien, Atmung-Bandha-Drishti). Durch AYI wird Ashtanga Yoga auch Menschen zugänglich gemacht, die eine Beeinträchtigung haben, gerade verletzt sind, oder sich auf eine OP vor- bzw. nachbereiten. Die traditionelle Form bietet diesen Menschen keine Möglichkeit, Ashtanga Yoga zu üben, sie hören dann meistens auf. Besonders bei Schulter- und Kniebeschwerden wenden sich außerdem viele Yogis vom traditionellen Ashtanga Yoga ab. Die vielen Vinyasas mit den sich wiederholenden Chaturanga Dandasana führen bei unzureichendem Alignment zu nach vorne fallenden Schultern, die 1. Serie mit den vielen Lotus-Varianten führen bei Menschen mit steifen Hüften oft zu Knieschmerzen. Nicht mehr üben scheint für viele dann die logische Konsequenz.

Das muss nicht sein! Hier bietet die AYI Methode eine Lösung.

 

Ron Steiner hat für jedes Gelenk eine therapeutische Sequenz entwickelt, die wir vor der gewohnten Mysore Praxis üben können, um das jeweilige Gelenk und die umgebende Muskulatur schonend auf die Praxis vorzubereiten, Mobilität zu fördern und (wieder) Kraft aufzubauen. Mit der gewonnenen Aufmerksamkeit in diesem Bereich kann dann in die Mysore Praxis gestartet werden.

 

Für die einzelnen Asana gibt es zahlreiche Varianten, die einfachste Variante nennen wir die "Basic Form", diese kann verletzungsfrei von jedem Menschen eingenommen werden, und lässt die Wirkung der Position genauso erfahrbar werden, wie die traditionelle Form.

Von außen sieht es anders aus, doch im Innern geschehen die gleichen Vorgänge. 

Es heißt nicht, dass wir nur modifiziert üben, aber modifizieren können, so dass sich die Übungspraxis durchweg gesund anfühlt und weiterhin Gesundheit fördert.

 

Die Lehrer, die Ron Steiner ausbildet, adjusten darüber hinaus meist sehr sanft, wir drücken und ziehen Yogis nicht in eine Position hinein, sondern zeigen mit den Bandhalings Ausrichtungsprinzipien auf, um Balance zu fördern, geben eine Richtung vor, in die sich der Übende selbst hinein entwickeln kann. Dies ist Detailarbeit und beruht meist nur auf einer kleine Veränderung in einem Körperteil, die aber eine große Wirkung in der gesamten Haltung ausmacht.